Wir sind Basiseinrichtung!

Seit Anfang des Jahres wird der TNU als Basiseinrichtung, für das Projekt „Gewässerbezogene Umweltbildungsarbeit für Kinder und Jugendliche in Osterholz“, gefördert. Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (SKUMS) finanziert unsere Arbeit in den nächsten 2 Jahren mit jeweils 35.000€. Dies beinhaltet eine halbe Stelle, über die die Umweltbildungsarbeit maßgeblich umgesetzt wird, sowie die Gemeinkosten, die im Rahmen des Projekts anfallen.

Inhaltlich setzen wir in unserem Projekt auf die gewässerbezogenen Schwerpunkte, mit denen wir die Kinder und Jugendlichen der unterschiedlichen Jahrgangs- und Altersstufen adressieren können. So werden wir mit den Kindergarten-Kindern den Lebensraum im und um das Gewässer erkunden und spielerisch die Wasserlebewesen kennen lernen. Grundschüler*innen entdecken bei uns die Vielfalt des Lebensraums, mit seinen zahlreichen Pflanzen und Tieren. Sie erschließen sich über einfache Bestimmungsliteratur die Arten und deren Lebensweise sowie erste ökologische Zusammenhänge innerhalb des Biotops. Inhaltlicher etwas komplexer und detaillierter arbeiten wir mit den Schüler*innen der Sekundarstufe I. So können die Schüler*innen bei uns beispielsweise Wasseranalysen sowie Vegetations- und Bestandsaufnahmen der Kleinstlebewesen durchführen, um darüber den Zustand der untersuchten Gewässer auszuwerten und zu diskutieren. Für diese Alterstufe werden wir zudem ein modulares Angebot aufbauen, über das wir den Wert der Ressource Wasser erfahrbar machen. Hier werden wir die natürlichen Wasserkreisläufe sowie die städtischen Trinkwasser-Wege mal genauer unter die Lupe nehmen und zum Abschluss auch mit Menschen diskutieren, die die „Wassersituation“ auch ganz anders, nämlich aus unterschiedlichen Ländern, kennen. Auch für die Sekundarstufe II, für die die Ökologie ein Schwerpunktthema darstellt, bieten wir umfangreiche Veranstaltungen an. Die ökologischen Zusammenhänge des Lebensraums „Wasser“ können beim TNU, über die eigene Datenerhebung, -auswertung, -päsentation und Diskussion, langfristig verstanden und verinnerlicht werden. Hierbei haben wir auch immer die menschliche Einflussnahme auf unsere natürlichen Lebensräume im Blick und stellen die Rechte und Bedürfnisse aller (Mensch und Natur) zur Diskussion. Wir werden auch mit unserem Angebot „Ranger Gruppe“ weiter machen. Die Ranger*innen können sich ganzjährig aktiv mit diversen Themenfeldern auseinandersetzen, die mit unserem Lebensraum im und am Gewässer zu tun haben. Neben den eigenen Erfahrungen, die sie hierbei machen, leisten sie damit einen wichtigen Beitrag für die Natur in ihrem Stadtteil.

Neben der Durchführung umweltpädagogischer Kurse zählen wir auch eine verstärkte Netzwerkarbeit zu unseren Aufgaben, sowie die Schulung von Multiplikator*innen. Wir möchten euch daher ganz herzlich einladen uns und unsere Arbeit kennen zu lernen!

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